Effektiv heizen: Heizkosten senken

Viele Leute achten enorm auf ihre Energiekosten. Ein Wärmeverlust kann sich kaum noch ein Haushalt leisten. Muss deshalb gleich eine neue Heizungsanlage her? Manche Investitionen lohnen sich andere eben nicht. Manche Menschen sind mehr als geizig. Die Wohnung wird nur dann geheizt, wenn draußen bereits Minusgrade herrschen und auch beim Wasserverbrauch wird gespart, was das Zeug hält.

Ist Frieren die Lösung?
Wohl eher nicht. Das Problem liegt in vielen Haushalten in der alten Heizung. Die mag wohl technisch noch voll in Ordnung sein, aber sie verliert auch eine Menge kostbarere Energie. Ein alter Heizkessel kann täglich eine Wärmemenge von ca 2,5 Litern kostbaren Heizöls verlieren. Somit summieren sich die Liter auf ca. 900 im Jahr. Dies ist sehr viel Geld, das völlig ungenutzt verbraucht wird. Gerade in Zeiten wie diesen kann sich kein Haushalt einen solchen Wärmeverlust erlauben. Deshalb sollte Abhilfe geschaffen werden. Eine Sanierung ist in diesem Fall sinnvoll. Auch eine gute Wärmedämmung kann einen Energieverlust verhindern. Ein Gebäude, das wenig Wärme verliert, muss nicht stark beheizt werden.

Falls die Finanzen eine Sanierung nicht zulassen, können auch andere Maßnahmen sinnvoll sein. Dennoch gilt, wenn eine Heizungsanlage älter als 20 Jahre alt ist, ist es sinnvoll diese zu erneuern. Der größte Teil dieser Anlagen weißt enorm große Mängel auf.

Die Wahl ist entscheidend
Wer nicht viel Geld investieren, kann der sollte das Ölbrennwert Gerät ersetzen. Somit lassen sich viel Energie und Geld sparen. Die Kosten können im Rahmen gehalten werden und in vielen Fällen ist der vorhandene Tank auch noch gut nutzbar. In der Regel kann der Brennstoffverbrauch bis zu 30 Prozent reduziert werden.

Die Sonne nutzen
Alternativ zur Ölheizung kann eine Solaranlage eine gute Möglichkeit sein. Zwar kann diese die Heizleitung nicht allein übernehmen aber den Öl-Brennkessel ergänzen. Ein Kombi Produkt eignet sich hervorragend, um warmes Wasser herzustellen. Ein Haushalt kann somit bis zu 40 Prozent Energie sparen.

Sanierer sollten sich mit der KfW-Bankengruppe in Verbindung setzen und einen Zuschuss beantragen.

Bild: Stephan Poost / pixelio.de